
Kein Gedränge, keine Wartezeiten, keine Après-Ski-Beschallung: Fünf überschaubare Skigebiete verteilen sich über das Seefelder Plateau. Welches für wen taugt – von der ersten Abfahrt bis zur Skitour.
Seefeld ist kein Ort für Kilometerjäger. Wer 300 Pistenkilometer abhaken will, fährt besser woanders hin. Wer dagegen eine Abfahrt zweimal fahren möchte, ohne dazwischen zwanzig Minuten anzustehen, ist hier richtig.
Fünf Skigebiete verteilen sich über das Plateau, keines davon riesig, alle mit dem Regionsbus erreichbar.
Bergbahnen Rosshütte: das größte
Die Standseilbahn startet am Ortsrand von Seefeld und bringt Sie auf 1.760 Meter zur Rosshütte. Von dort geht es weiter: mit der Seefelder Jochbahn auf 2.064 Meter und mit der Härmelekopfbahn auf 2.045 Meter. Die Hänge liegen sonnig und decken alle Schwierigkeitsgrade ab.
Für Familien gibt es ein Kinderland, für alle anderen einen Freestyle-Funpark. An ausgewählten Abenden ist Nachtskilauf möglich. Und die Rosshütte selbst ist eine Einkehr, für die man auch ohne Ski heraufkommen sollte – die Terrasse schaut über das ganze Plateau.
Gschwandtkopf: der Hausberg
1.500 Meter hoch, direkt zwischen Seefeld und Reith. Breite, gemütliche Abfahrten ohne Steilstücke, ideal für alle, die nach ein paar Jahren Pause wieder anfangen, und für Familien mit Kindern, die schon Kurven fahren, aber noch keine Buckelpisten wollen.
Birkenlift und Geigenbühel: die Anfängergebiete
Zwei kleine Gebiete direkt in Seefeld, mit Zauberteppich statt Bügellift. Hier lernt man Skifahren, und zwar ohne die Einschüchterung, die ein großes Gebiet für Anfänger bedeutet. Kurze Wege, flaches Gelände, alles einsehbar.
Katzenkopf Leutasch: klein, mit der schönsten Rodelbahn
Rund fünf Pistenkilometer, familiär, wenig los. Der eigentliche Grund für einen Besuch ist aber die Naturrodelbahn: etwa 2,5 Kilometer vom Katzenkopf hinunter nach Seewald, rund 230 Höhenmeter, ein Gefälle von etwa zwölf Prozent. Sie gilt als eine der schönsten des Landes und ist an ausgewählten Abenden beleuchtet.
Skitouren
Wer lieber aufsteigt als aufsteigen lässt: Die klassischen Ziele sind die Rosshütte, das Seefelder Joch und der Härmelekopf. Aufstiegsrouten sind ausgewiesen, die Abfahrten führen teils über die Pisten zurück ins Tal.
Gut zu wissen
Die Skipässe der Region gelten gebietsübergreifend, die Skibusse fahren getaktet, und in der Hochsaison lohnt sich der frühe Start – nicht wegen der Warteschlangen, sondern wegen des Lichts.
Als Hausgast bekommen Sie bei uns die PlateauCard und damit die Busse der Region kostenlos. Was Seefeld sonst noch an Wintersport zu bieten hat – von 142 Kilometern Winterwanderwegen bis zum Eisstockschießen – steht auf unserer Winterseite.
Dieser Beitrag ist Teil unseres Seefeld Guide mit allen Tipps für Ihren Aufenthalt auf dem Hochplateau.
Geschrieben von
Post Seefeld
Das Team der Post Seefeld – Hotel und Spa am Dorfplatz. Wir leben hier, wandern hier, laufen hier Ski und schreiben auf, was wir unseren Gästen ohnehin jeden Tag an der Rezeption erzählen.